Pressemitteilung 

 

Frühes aus für Fredy Barth und Wiechers Sport in Macau

Qualifying Crash verhindert Rennstart

 

Am vergangenen Wochenende gastierte die FIA WTCC (Tourenwagen Weltmeisterschaft) auf dem Straßenkurs von Macau. Der gefährliche Kurs war zugleich auch der Saisonabschluss für die Weltmeisterschaft.

 

Bereits am Donnerstag konnten sich die 34 Akteure mit dem rund sechs Kilometer langen Kurs vertraut machen.

 

Der Freitag verlief dann nicht nach Wunsch von Barth und dem Nienburger Team Wiechers Sport. Im ersten freien Training touchierte Barth leicht die Leitplanken und das Team musste zum ersten Mal am BMW 320 TC Hand anlegen. Zum zweiten freien Training war der BMW dann wieder einsatzfähig und Barth konnte sich nach 30 Minuten Platz 17 sichern. Die Hoffnung für das Qualifying stieg, nachdem ein Differenzial-Schaden gefunden und behoben werden konnte. Im Qualifying am Nachmittag ging es dann bereits hoch her. Gleich mehrere Autos kollidierten auf der Strecke und die Session musste mehrfach unterbrochen werden. Dann erwischte es auch den Wiechers Sport BMW. In Kurve 13 lenkte Barth etwas zu früh ein und touchierte die Wand. In der Folge davon schlug er in die Leitplanken ein und beschädigte das Fahrzeug schwer. Das Qualifying wurde erneut unterbrochen. Nachdem das Fahrzeug zurück an die Box geliefert wurde, konnten sich die Mechaniker einen ersten Eindruck vom Fahrzeug machen. Der BMW 320 TC wurde dabei so stark beschädigt, dass das Team den BMW vom Event zurücknehmen musste. Ein Start war nicht mehr möglich.

 

Das erste Rennen verlief für Macau Verhältnisse relativ harmlos, lediglich Tom Chilton (Chevrolet) machte seiner Crew viel Arbeit. Nach 9 Rennrunden überquerte Yvan Muller (Chevrolet) vor Tiago Monteiro (Honda) und Rob Huff (Seat) die Zielflagge.

 

Das zweite Rennen hingegen bot sehr viel Aktion. Tom Coronel (BMW) konnte sich vom Start direkt absetzen, dann kollidierten jedoch einige Fahrzeuge und das Rennen wurde zum ersten Mal abgebrochen. Nachdem Restart verunfallten  erneut einige Fahrzeuge, so dass sich die Rennleitung für einen erneuten Abbruch entschied. Der Sieg ging an Rob Huff (Seat) vor Pepe Oriola (Chevrolet) und Tom Coronel (BMW).

 

Der FIA WTCC Weltmeister 2013 ist Yvan Muller (Chevrolet) der im nächsten Jahr an der Seite von Superstar Sebastien Loeb im Citroen an den Start gehen wird. Der Sieger der Privatfahrermeisterschaft 2013 ist James Nash (Chevrolet).  

 

Im Anschluss an die beiden Rennen wurde bereits wieder alles verladen. Fahrzeug und Equipment gehen nun per Seefracht von Macau via Hong Kong nach Antwerpen, wo das Schiff Anfang Januar erwartet wird.  

 

 

 

Stimmen nach dem Rennen:

 

 

Fredy Barth (Fahrer):

 

„Eigentlich wollten wir die Saison in Macau mit einem Highlight beenden. Das ist leider nicht gelungen. Ich hätte der hart arbeitenden Mannschaft von Wiechers Sport definitiv ein schöneres Saisonende gewünscht! Ich möchte mich deswegen umso herzlicher für deren Engagement bedanken!“

 

 

 

Dominik Greiner (Team-Manager):

 

„Die Enttäuschung über das Wochenende in Macau ist natürlich sehr sehr groß. Wir hätten gerne am Rennen teilgenommen. Jedoch wurde unser BMW beim Unfall im Qualifying so stark beschädigt, dass an einen Rennstart nicht zu denken war. Das wichtigste ist jedoch, dass sich Fredy dabei nicht verletzt hat. Und auch die anderen Unfälle während der Rennen gingen zum Glück glimpflich aus. Von nun an liegt unser Fokus klar auf den Vorbereitungen zur Saison 2014!“

 

 

+ M  ©2013