Pressemitteilung 

 

Große Enttäuschung für Barth und Wiechers Sport in Moskau

Startunfall verhindert ein gutes Ergebnis

Am vergangenen Wochenende bestritt das Team Wiechers Sport die Saisonläufe 11 und 12 der FIA WTCC auf dem Moscow Raceway in Russland. Der rund 3,9 Kilometer lange Kurs wurde von dem Aachener Rennstrecken Architekten Herman Tilke entworfen und war erstmals im Kalender der Weltmeisterschaft.

Am Freitag konnten sich Fredy Barth und die restlichen Akteure der FIA WTCC erstmals mit dem neuen Kurs vertraut machen, ehe es am Samstagvormittag in die beiden freien Trainingssitzungen ging.

Im Qualifying verpasste der Schweizer im Diensten des Nienburger Rennstalls Wiechers Sport ganz knapp das zweite Qualifying. 0,021 Sekunden fehlten Barth am Schluss. So konnte  er sich für beide Rennen  Startplatz 13 sichern.

Im 15-minütigen Warm Up am Sonntagmorgen glänzte Fredy Barth mit einem hervorragenden 3 Gesamtplatz.

Der fliegende Start zum ersten Rennen verlief sehr turbulent. Bereits in der ersten Kurve wurde Barth von einem Mistreiter angeschoben. In Folge dessen kollidierten Barth mit weiteren Fahrzeuge. Der BMW 320 TC des Nienburger Rennstalls wurde dabei sehr stark beschädigt, so dass das Rennen zur Bergung unterbrochen werden musste. Der Sieg ging an Yvan Muller (Chevrolet) vor Tom Coronel (BMW) und Norbert Michelisz (Honda).

Eine Reparatur des BMW war vor Ort nicht mehr möglich, so dass das Wiechers Team am zweiten Rennen nicht mehr teilnehmen konnte. Dafür bot das Rennen für die russischen Zuschauer viele spannende Zweikämpfe an der Spitze. Leider ohne der Beteiligung des Wiechers Sport BMW 320 TC. Der Sieg ging an Michel Nykjaer vor Yvan Muller (beide Chevrolet) vor Rob Huff (Seat).

Noch während des zweiten Rennens begannen die Mechaniker des Teams den BMW 320 TC rollfähig zu machen und zu verladen. Der Renntransporter befindet sich bereits wieder auf direktem Wege zum Teamsitz nach Nienburg und wird dort am Freitag erwartet. Dort steht den Mechanikern eine anstrengende Woche bevor.  Denn schon vom 28 Juni bis 30 Juni gastiert die FIA WTCC in Portugal. Dort finden dann die Saisonläufe 13 und 14 der Weltmeisterschaft auf dem Straßenkurs von Porto statt.

 

Stimmen nach dem Rennen:

Fredy Barth (Fahrer):

„Das russische Roulette in Moskau haben wir leider verloren, was mich sehr traurig stimmt. Aber wir haben ja nur Punkte und nicht unser Leben verloren! Es gibt auch Positives aus Russland mit zu nehmen. Wir haben uns in einigen Punkten stark Verbessern können. Nach dem Warm Up war ich sehr optimistisch, was die Rennen anging, jedoch waren mein Wettkampf schon nach wenigen Metern zu Ende. Nun nehmen wir die positiven Eindrücke aus Moskau mit nach Porto!“

Dominik Greiner (Team-Manager):

„Natürlich sind wir alle beim Team sehr enttäuscht. Im Qualifying konnten wir unsere gute Performance leider nicht umsetzen. Im Warm Up hat Fredy dann gezeigt, dass er den Speed locker mitgehen kann. Der Startunfall im ersten Lauf hat sein übriges zur Enttäuschung beigetragen. Das wichtigste ist jedoch, dass Fredy bei dem Unfall nichts Ernsthaftes passiert ist. Nun stehen uns arbeitsintensive Tage bevor; denn die reine Standzeit des BMW bei uns in Nienburg ist zwischen den Transporten Moskau – Nienburg – Porto nur sehr kurz!“

 

 

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