Pressemitteilung 

 

Trotz gutem Qualifying keine Punkte für Fredy Barth und Wiechers Sport

Kollisionen verhindern gutes Ergebnis am Hungaroring

Am vergangenen Wochenende bestritt das Team Wiechers Sport die Saisonläufe 7 und 8 der FIA WTCC auf dem Hungaroring in Ungarn. Der rund 4,3 Kilometer lange Kurs war zum dritten Mal Austragungsort der Weltmeisterschaft. 

Bereits am Mittwoch gab es ein erstes Highlight. Wiechers Sport Pilot Fredy Barth drehte mit seinem BMW 320 TC vor 500.000 begeisterten Zuschauern auf den Straßen von Budapest einige Showrunden. Auf einem abgesperrten Abschnitt entlang des Casinos und der berühmten Kettenbrücke konnten die ungarischen Motorsportfans sich bereits auf das Motorsportspektakel einstimmen. Neben Barth absolvierten noch Yvan Muller (Chevrolet), Pepe Oriola (Seat), James Thompson (Lada) und der Lokalhero Norbert Michelisz (Honda) Showruns.

Im ersten Qualifying am Samstag konnte der Wiechers Sport Pilot Fredy Barth die siebtschnellste Zeit verbuchen, was den Einzug in das so wichtige zweite Qualifying bedeutete. Hier konnte sich Barth für beide Rennen Startplatz 12 sichern.

Das erste Rennen verlief für den Wiechers Sport Piloten nicht wie gewünscht. Bereits in der ersten Runde kollidierten einige Fahrzeuge, unter anderem auch der BMW von Barth. Dieser musste mit einer defekten Hinterradaufhängung die Wiechers Sport Box ansteuern. Die Crew reparierte den BMW, so dass ein Start im zweiten Rennen wieder möglich war. Der Sieg ging an Yvan Muller (Chevrolet) vor Norbert Michelisz und Gabriele Tarquini (beide Honda).

Im zweiten Rennen erwischte Barth einen guten Start. Er konnte gleich etliche Plätze gutmachen eher er mit einem Mitstreiter kollidierte. Die Rennleitung brummte Barth eine Durchfahrtsstrafe auf. Diese warf Barth weit nach hinten zurück. Im Anschluss an die Strafe musste der Wiechers Sport Pilot mit einem Defekt als Spätfolge der vorherigen Kollision den BMW am Eingang der Boxengasse abstellen. Barth wurde noch auf Platz 22 (Platz 12 bei den Privaten) gewertet. Der Sieg ging an Rob Huff (Seat) vor Mehdi Bennani (BMW) und Alex MacDowall (Chevrolet).

Bereits vom 17 Mai bis 19 Mai geht es auf dem Salzburgring weiter. Dort finden dann die Saisonläufe 9 & 10 der FIA WTCC statt.

Stimmen nach dem Rennen:

Fredy Barth (Fahrer):

„Wir hatten große Erwartungen in die immer sehr stimmungsvollen Rennen in Ungarn. Jetzt bin ich natürlich sehr enttäuscht. Die Kollision in der ersten Runde hat beide Rennen zerstört. Nach anfänglichen Problemen mit der Balance war ich überzeugt, mit konstanten Rundenzeiten in beiden Rennen in die Punkte fahren zu können. Jetzt bleibt nur das wirklich erfreuliche Resultat im Q1, wo wir als bester BMW auf Rang 7 landeten. Darauf wollen wir nun auf dem Salzburgring in 14 Tagen aufbauen!“

Dominik Greiner (Team-Manager):

„Ein enttäuschender Rennverlauf für Fredy und unser Team. Fredy hat im Qualifying gezeigt, dass er einen guten Speed an den Tag legen kann. Er kommt immer besser mit dem BMW 320 TC zurecht. Dass wir am Hungaroring erstmals den Sprung in das Q2 geschafft haben macht mich glücklich und ich bin sicher, dass wir dieses Ergebnis mit Fredy auch noch wiederholen werden. Uns fehlt derzeit einfach etwas Glück im Rennen. Die Tendenz ist jedoch sehr positiv und nun hoffen wir auf ein besseres Ergebnis am Salzburgring!“

+ M  ©2013